7 Tipps für die Rückkehr Ihres Kindes in die Schule

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Übergänge wie die Rückkehr in die Schule sind ein normaler Teil des Lebens, aber die Veränderungen, die viele Schüler bereits jetzt erleben oder zu Beginn des nächsten Schuljahres erleben werden, sind erheblich.

Egal, ob Ihr Kind die Schule wechselt, in ein neues Land zieht, in die weiterführende Schule geht oder in die Grundschule kommt, dieser Übergang muss sorgfältig geplant und sensibel gehandhabt werden.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Kind Schwierigkeiten mit dem Übergang haben wird, sollten Sie die Schule vorher informieren, damit Sie und Ihr Kind unterstützt werden können. 

Wie können Eltern ihren Kindern helfen, wieder zur Schule zu gehen?

Wie auch immer Ihre Situation aussehen mag, hier sind 7 Tipps, wie Sie Ihr Kind auf den Schulbeginn vorbereiten können.

1. Über die Schule sprechen

Ihr Kind macht sich vielleicht Sorgen über die Rückkehr in die Schule. Sie können Ihrem Kind helfen, seine Sorgen und Ängste zu bewältigen, indem Sie die Ressource "Zeit für uns" nutzen. Sprechen Sie darüber, wie der Tagesablauf Ihres Kindes aussehen könnte. Wir hoffen, dass sich gegen Ende der Sommerferien ein klareres Bild davon ergibt, wie der Plan für die Rückkehr in die Schule aussehen wird.

2. Wiedereinführung der Schlaf-Routine

Zweifelsohne wird es schwierig sein, das Kind wieder in den Schlaf zu bringen, aber es ist wichtig, dass Ihr Kind in den Wochen vor der Wiederaufnahme des Schulbetriebs zu seiner normalen Schlafroutine zurückfindet, damit es sich wieder in das Schulleben einleben kann.

Eine strenge Schlafroutine ist besonders für kleine Kinder wichtig. Sie werden mit einem längeren Tag und einem formelleren Unterrichtsstil konfrontiert, der sehr ermüdend ist - achten Sie also streng auf frühe Nächte.

3. Wieder Kontakt zu Freunden aufnehmen

Das Wiedersehen mit Schulfreunden wird Ihnen und Ihrem Kind helfen, mit den Ängsten und Gefühlen umzugehen, die mit dem Übergang oder der Wiederaufnahme der Schule nach den Sommerferien verbunden sind.

4. Machen Sie sich verfügbar

Schaffen Sie Gelegenheiten und einen sicheren Raum für Ihr Kind, damit es auf unterschiedliche Weise mit Ihnen sprechen kann, denn vielleicht möchte es zu einem Zeitpunkt zu Ihnen kommen, an dem Sie es am wenigsten erwarten. Wenn die Schule beginnt, sollten Sie mit Ihrem Kind über seinen Tag sprechen - über das, was es gelernt hat, die Höhepunkte und die Dinge, die ihm schwer gefallen sind. Es ist gut, einen Dialog anzuregen, der während der gesamten Schulzeit fortgesetzt werden kann, um Ihrem Kind zu zeigen, dass Sie sich für das, was es lernt, interessieren und es unterstützen wollen.

5. Betrachten Sie gemeinsam die positiven Aspekte

Es ist hilfreich, über einige der positiven Aspekte der Sommerpause zu sprechen. Sprechen Sie auch über die Dinge, auf die Sie und Ihr Kind sich freuen, wenn es wieder in die Schule geht.

Tun Sie Ihr Bestes, um Ihre Begeisterung über die Veränderung zu zeigen. Dies wird sich in den Gefühlen Ihres Kindes widerspiegeln - und wenn Kinder sich aufgeregt fühlen, gehen sie bereitwillig an neue Aufgaben und Herausforderungen heran. Eine Aktivität, wie z. B. mit Ihrem Kind einen neuen Schulranzen oder eine neue Trinkflasche zu kaufen, kann eine großartige Möglichkeit sein, Kindern ein positives Gefühl zu vermitteln.

6. Neue Routinen beginnen

Erwarten Sie nicht, dass Ihre Kinder sofort von einer entspannten und flexiblen Ferienroutine zur Schulroutine übergehen. Planen Sie mindestens eine Woche vor Schulbeginn ein, um zu regelmäßigen, festen Essens- und Schlafenszeiten zurückzukehren - mit anderen Annehmlichkeiten wie einer Gute-Nacht-Geschichte.

Wenn Ihr Kind eine neue Schule besuchen wird, müssen sich einige Routinen ändern. Routinen sind für Kinder wichtig, weil sie wissen, was sie erwartet. Vor der Einschulung können Sie Ihrem Kind den Weg zur Schule zeigen und es mit der neuen Routine vertraut machen.

Planen Sie morgens genügend Zeit ein, um einen entspannten Schulweg zu haben. Ein hektischer Morgen kann für Kinder, die mit einer neuen Umgebung in der Schule konfrontiert sind, sehr verunsichernd sein. Außerdem ist es für Eltern und Kinder schön, morgens Zeit zu haben, um über den bevorstehenden Tag zu sprechen - und auf dem Weg dorthin ein wenig Spaß zu haben!

Der Tag nach dem ersten Schultag ist eine besondere Zeit des Austauschs. Zeigen Sie Interesse: "Wie war es? Was war los?" Bauen Sie die vertraute Routine ein, den Schultag zu erleben und darüber zu reflektieren.

7. Bereiten auch Sie sich vor

Es ist ganz normal, dass Eltern ängstlich sind, wenn sie ihre Kinder am ersten Tag an einer neuen Schule absetzen - aber versuchen Sie, sich Ihre eigene Nervosität nicht anmerken zu lassen! Verabschieden Sie sich liebevoll, aber schnell, und lassen Sie die Kinder ohne große Verzögerung in die Schule gehen. Wenn die Kinder mit ihren Klassenkameraden im Klassenzimmer ankommen, beruhigen sie sich in der Regel sehr schnell.

Eine Lösung passt nicht für alle. Sie kennen Ihre Kinder am besten, und sie können alle unterschiedlich reagieren. Sorgen Sie für einen offenen Dialog und vertrauen Sie sich selbst.

Wenn einige Wochen nach der Wiedereröffnung der Schule ein Problem auftritt und Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind sich nicht eingelebt hat und die neuen schulischen Herausforderungen nicht bewältigen kann, sollten Sie mit dem Klassenlehrer/Tutor oder den Schulberatern darüber sprechen, wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen können. 

Wenn Sie Zweifel haben, wie es Ihrem Kind nach der Einschulung geht, fragen Sie die Lehrer und sprechen Sie mit Ihrem Kind. Der Berater Ihres Kindes kann Ihnen auch Empfehlungen geben, wenn Sie weitere Hilfe benötigen.