„Nur ein Leben für andere ist ein lebenswertes Leben.“
– Albert Einstein
Eines der Hauptziele internationaler Bildung ist die Entwicklung aktiver, mitfühlender und aufmerksamer junger Menschen, die in der Welt etwas bewegen wollen. Soziales Engagement und studentisches Engagement sind wesentliche Elemente zur Erfüllung dieser Mission.
Handlungsorientiertes Lernen ermutigt Schüler, ihr Wissen auch außerhalb des Unterrichts anzuwenden. Es lehrt sie, sich zu fragen: Was passiert in der Welt um mich herum? Welche Rolle kann ich dabei spielen? Diese Fragen laden sie ein, sinnvolle Schritte zu unternehmen, um engagierte und verantwortungsbewusste Weltbürger zu werden.
Warum Handeln in der Bildung wichtig ist
Echte Bildung geht über akademische Leistungen hinaus. Sie umfasst die Entwicklung von Charakter, Empathie und dem Willen, sich einzubringen. Durch aktives Handeln können Schüler das Gelernte mit realen Erfahrungen verbinden – und so das Leben anderer positiv beeinflussen.
Wenn Schüler an sinnvollen Projekten teilnehmen, beginnen sie zu verstehen, dass Freundlichkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft keine abstrakten Werte sind, sondern Fähigkeiten, die sie aktiv entwickeln und anwenden können. Durch das Handeln erfahren sie die Emotionen, die uns alle verbinden: Empathie, Dankbarkeit und Freude.
Möglichkeiten, in der realen Welt zu helfen
Soziales Engagement kann viele Formen annehmen – von der Organisation einer Spendenaktion über die Unterstützung lokaler Initiativen bis hin zum Engagement für globale Anliegen. Diese Erfahrungen fordern die Schüler heraus, in ungewohnten Umgebungen Führung zu übernehmen, zusammenzuarbeiten und Probleme zu lösen.
Ob es darum geht, etwas Greifbares zu bauen, jüngere Schüler zu betreuen oder sich für Veränderungen einzusetzen – aktives Handeln hilft den Lernenden zu erkennen, dass ihre Bemühungen wirklich etwas bewirken können. Diese Erfahrungen stärken Selbstvertrauen, Resilienz und Zielstrebigkeit.
Reflexionen der Studierenden zum Dienst
„Unsere Klasse hatte die Möglichkeit, während eines Schulausflugs an einem gemeinnützigen Projekt mitzuarbeiten. Wir bauten einen Wassergarten für eine einheimische Familie und lernten, wie wichtig Teamarbeit ist. Es war ein tolles Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten – und es hat uns Spaß gemacht!“
– Schüler der 5. Klasse
Abschließende Gedanken
Wenn sich Schüler ehrenamtlich engagieren, helfen sie nicht nur anderen – sie entwickeln sich auch selbst weiter. Sie beginnen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und erkennen sowohl die bestehenden Bedürfnisse als auch ihre eigenen Fähigkeiten, darauf zu reagieren. Durch ihr Engagement lernen junge Menschen, dass ihre Taten, egal wie klein sie sind, sowohl in der lokalen als auch in der globalen Gemeinschaft Spuren hinterlassen.
Im Folgenden berichten internationale Schulen, wie sie ihren Schülern authentische Handlungsmöglichkeiten bieten und ihnen dabei helfen, Führungsqualitäten, Empathie und ein lebenslanges Engagement für andere zu entwickeln.
