Die Rückkehr in die Schule kann für Kinder manchmal schwierig sein. So können Sie ihnen helfen.

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7 Tipps, die Ihrem Kind den Schulanfang erleichtern

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Übergänge wie die Rückkehr in die Schule sind ein normaler Teil des Lebens, aber die Veränderungen, die viele Schüler bereits erleben – oder zu Beginn des nächsten Schuljahres erleben werden – können erheblich sein.

Ganz gleich, ob Ihr Kind auf eine neue Schule wechselt, in ein anderes Land umzieht, die weiterführende Schule besucht oder zum ersten Mal in die Grundschule geht: Diese Übergänge erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und einen sensiblen Umgang.

Es gibt verschiedene Gründe, warum manche Schüler die Rückkehr in die Schule schwerer finden als andere. Wenn Sie befürchten, dass Ihr Kind mit der Umstellung zu kämpfen hat, informieren Sie die Schule unbedingt im Voraus. So stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Kind die nötige Unterstützung erhalten.

Wie auch immer Ihre Situation aussieht, hier sind sieben praktische Tipps, wie Sie Ihrem Kind helfen können, sich auf die Rückkehr in die Schule vorzubereiten:

Über die Schule sprechen

Ihr Kind macht sich möglicherweise Sorgen um die Rückkehr in die Schule. Sie können Ihrem Kind helfen, seine Sorgen und Ängste mithilfe der Ressource „Zeit für uns“ zu bewältigen. Sprechen Sie darüber, wie der Tagesablauf Ihres Kindes aussehen könnte. Wir hoffen, dass gegen Ende der Sommerferien ein klareres Bild vom Plan für die Rückkehr in die Schule entsteht.

Führen Sie die Schlafroutine wieder ein

Es wird zweifellos schwierig sein, dies wieder einzuführen, aber Ihrem Kind dabei zu helfen, in den Wochen vor Schulbeginn wieder zu seinem normalen Schlafrhythmus zurückzufinden, ist für seine Fähigkeit, sich wieder in das Schulleben einzugewöhnen, von entscheidender Bedeutung.

Ein strikter Schlafrhythmus ist besonders für kleine Kinder wichtig. Sie haben längere Tage und einen formelleren Unterricht, der sehr ermüdend ist. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Kinder früh ins Bett gehen.

Verbinde dich wieder mit Freunden

Die Wiederaufnahme des Kontakts mit Schulfreunden wird Ihnen und Ihrem Kind dabei helfen, mit den Sorgen und Gefühlen im Zusammenhang mit dem Übergang oder der Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach den Sommerferien umzugehen.

Machen Sie sich verfügbar

Schaffen Sie Möglichkeiten und einen sicheren Raum, damit Ihr Kind auf unterschiedliche Weise mit Ihnen sprechen kann. Es kann nämlich gerade dann kommen und mit Ihnen reden, wenn Sie es am wenigsten erwarten. Besprechen Sie zu Schulbeginn unbedingt den Tag Ihres Kindes mit ihm – was es gelernt hat, die Höhepunkte und die Dinge, die ihm schwergefallen sind. Fördern Sie einen Dialog, der sich während der gesamten Schulzeit fortsetzen kann. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich für das Lernen interessieren und es unterstützen.

Gemeinsam das Positive sehen

Es ist hilfreich, über die positiven Aspekte der Sommerferien zu sprechen. Sprechen Sie auch darüber, worauf Sie und Ihr Kind sich freuen, wenn es wieder zur Schule geht. Das kann einige Sorgen lindern.

Zeigen Sie Ihre Freude über die Veränderung. Das spiegelt sich in den Gefühlen Ihres Kindes wider – und wenn Kinder begeistert sind, nehmen sie neue Aufgaben und Herausforderungen gerne an. Eine Aktivität wie der gemeinsame Kauf eines neuen Schulranzens oder einer neuen Trinkflasche kann eine gute Möglichkeit sein, positive Gefühle bei Kindern zu wecken.

Neue Routinen beginnen

Erwarten Sie nicht, dass Ihre Kinder sofort von einem entspannten und flexiblen Ferienalltag in den Schulalltag wechseln. Warten Sie mindestens eine Woche vor Schulbeginn, bis die Kinder wieder zu regelmäßigen, festen Essens- und Schlafenszeiten zurückkehren – mit anderen Annehmlichkeiten wie einer Gutenachtgeschichte.

Wenn Ihr Kind eine neue Schule besucht, müssen sich einige Abläufe ändern. Routinen sind wichtig für Kinder, da sie wissen, was sie erwartet. Vor dem Schulbeginn können Sie ihnen den Schulweg zeigen und sie mit dem neuen Tagesablauf vertraut machen.

Planen Sie morgens ausreichend Zeit für einen entspannten Schulweg ein. Ein hektischer Morgen kann für Kinder, die sich in der neuen Schulumgebung wiederfinden, sehr beunruhigend sein. Es ist außerdem schön für Eltern und Kinder, morgens Zeit zu haben, um über den bevorstehenden Tag zu sprechen – und auf dem Weg zur Schule ein bisschen Spaß zu haben!

Der Tag nach dem ersten Schultag ist ein besonderer Moment zum Teilen. Zeigen Sie Interesse: „Wie war es? Was ist passiert?“ Bauen Sie die gewohnte Routine ein, den Schultag zu erleben und darüber nachzudenken.

Bereiten Sie sich auch vor

Es ist ganz natürlich, dass Eltern nervös sind, wenn sie ihre Kinder am ersten Tag in einer neuen Schule absetzen – aber lassen Sie sich Ihre Nervosität nicht anmerken! Verabschieden Sie sich liebevoll, aber schnell, und lassen Sie Ihre Kinder ohne allzu große Verzögerung in die Schule gehen. Wenn Kinder mit ihren Klassenkameraden im Klassenzimmer ankommen, gewöhnen sie sich in der Regel sehr schnell.

Eine Lösung passt nicht für alle. Sie kennen Ihre Kinder am besten und jedes kann anders reagieren. Sorgen Sie für einen offenen Dialog und vertrauen Sie sich selbst.

Wenn das Problem einige Wochen nach Schulbeginn wieder auftritt und Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind sich nicht eingelebt hat und den neuen schulischen Herausforderungen nicht gewachsen ist, empfiehlt es sich, mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin oder der Schulberatung darüber zu sprechen, wie Sie Ihr Kind am besten unterstützen können.

Wenn Sie Zweifel haben, wie Ihr Kind nach der Einschulung zurechtkommt, fragen Sie die Lehrer und sprechen Sie mit Ihrem Kind. Der Berater Ihres Kindes kann Ihnen möglicherweise auch weitere Hilfe empfehlen.

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