Nichts ist schöner, als Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der jeder an den anderen denkt, auf die Bedürfnisse anderer achtet und mit Freundlichkeit und Mitgefühl auf andere zugeht. Genau diese Art von Gemeinschaft möchten viele Schulen fördern – Orte, an denen Freundlichkeit das Denken und Handeln bestimmt.
Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Beratern, Lehrern, Schülersprechern und Partnern können Schulen aktiv daran arbeiten, eine Kultur aufzubauen, die auf Freundlichkeit und Inklusivität basiert.
Wie man kleinen Kindern Freundlichkeit erklärt
„Freundlichkeit verändert das Gehirn durch die Erfahrung von Freundlichkeit. Kinder und Jugendliche lernen Freundlichkeit nicht, indem sie nur darüber nachdenken und sprechen. Freundlichkeit lernt man am besten, indem man sie fühlt, damit sie sie reproduzieren können.“
– Dr. Patty O’Gray, Expertin für Neurowissenschaften und emotionales Lernen
Seien Sie durch alltägliches Handeln ein Vorbild für Freundlichkeit
Kinder lernen ihr Verhalten durch Beobachtung. Seien Sie ein Vorbild für das Verhalten, das Sie sehen möchten: Sagen Sie „Bitte“ und „Danke“, halten Sie Türen auf, heben Sie Müll auf oder lächeln Sie. Diese subtilen, aber konsequenten Handlungen sind ein starkes Beispiel, das Kinder nachahmen und verinnerlichen.
Sprechen Sie offen über Freundlichkeit
Sprechen Sie regelmäßig darüber, wie Freundlichkeit aussieht. Besprechen Sie, wie wir uns um andere kümmern, und bitten Sie Ihr Kind, eigene Beispiele zu nennen. Denken Sie über alltägliche Erfahrungen nach und überlegen Sie, wie Freundlichkeit eine Situation verbessern kann. Diese Wiederholung hilft Kindern, Freundlichkeit in der Welt um sie herum zu erkennen.
Verwenden Sie Geschichten und Medien, um die Botschaft zu verstärken
Bücher und Filme eignen sich hervorragend, um das Konzept der Freundlichkeit zu ergründen. Fragen Sie Ihr Kind nach dem Ansehen eines Films oder dem Lesen einer Geschichte, welche freundlichen Handlungen ihm aufgefallen sind. Common Sense Media bietet hervorragende Filmempfehlungen. Hier sind einige Buchtitel, die Sie in Betracht ziehen sollten:
- Haben Sie einen Eimer gefüllt?
- Freundlich sein
- Was du mit Ottern machen kannst
- Freundlichkeit beginnt bei Ihnen
- Freundlichkeit macht uns stark
- Was bedeutet es, freundlich zu sein?
- Das kleine Buch der Güte
- Ich bin nett
- ABC der Freundlichkeit
Wie Schulen Freundlichkeit fördern können
Programme zur studentischen Führung
Manche Schulen fördern ihre Schüler durch Peer-Support- und Leadership-Programme, die Präsenzunterricht und wöchentliche Unterstützungssitzungen anbieten. Peer Leader werden in Fähigkeiten wie Beziehungsaufbau, Gruppenmoderation und stärkenorientierter Unterstützung geschult. Diese Rollen fördern nicht nur Freundlichkeit, sondern stärken auch das Selbstvertrauen der Schüler und ihre Bindung an die Schulgemeinschaft.
Jährliche Anti-Mobbing-Initiativen
Veranstaltungen wie der Pink Shirt Day, inspiriert von einer Grassroots-Bewegung gegen Mobbing, werden mittlerweile weltweit an Schulen gefeiert. Schüler und Mitarbeiter werden ermutigt, Pink zu tragen oder digitale Ressourcen zu teilen, die Empathie und Respekt fördern. Virtuelle Klassenzimmer mit Büchern, Videos, Schülerbeiträgen und interaktiven Inhalten tragen dazu bei, das Bewusstsein zu schärfen und Veränderungen anzustoßen.
Anerkennung von Freundlichkeiten
Partnerschaften mit nationalen Hilfsorganisationen helfen Schulen, ihre Werte in die Gemeinschaft zu tragen. Anerkennung durch Auszeichnungen oder Ehrungen – wie beispielsweise den „Friend of SINGA“-Preis – stärkt die Mission der Schule und motiviert Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen, sich weiterhin für den Aufbau integrativer, mitfühlender Gemeinschaften einzusetzen.
Abschließende Gedanken
Indem wir zu Hause und in der Schule Freundlichkeit fördern, helfen wir Kindern, sich zu rücksichtsvollen, einfühlsamen Menschen zu entwickeln, die den Wert von Mitgefühl verstehen. Freundlichkeit ist eine universelle Sprache – und sie beginnt bei uns.
