Interview mit einem leidenschaftlichen Triathlon-Sportler

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berlin-logoIB2-Schüler Reiny ist ein leidenschaftlicher Triathlon-Sportler.Im Interview spricht er über seine Begegnungen mit Olympiasiegerin Nicola Spirig, wie seine Trainingseinheiten aussehen und was ihn am Hochleistungssport so fasziniert.

Was fasziniert Sie am Triathlon und wie sind Sie zu diesem Sport gekommen? Sind Sie wegen der Höhenlage ins Engadin gekommen und ist es ideal, hier zu trainieren?

Was mir am meisten am Triathlon gefällt, ist, dass es nicht nur eine Sportart ist, sondern drei Disziplinen kombiniert, es wird nie langweilig. Ich war zuerst Läufer, habe aber das Schwimmen als Lebensaufgabe gesehen und auch immer gerne Rad gefahren. Jetzt betrachte ich das Schwimmen als meine stärkste Disziplin. Das Engadin ist aufgrund seiner Höhenlage einer der besten Orte der Welt für Ausdauertraining, also ja.

Wann war Ihr erster Triathlon und wie regelmäßig haben Sie seitdem an Wettkämpfen teilgenommen?

Mein erster Triathlon war kurz nachdem ich 13 Jahre alt geworden war. Seitdem habe ich an ziemlich vielen teilgenommen, auch über die olympischen Distanzen (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen). Die drei Halbmarathons, die ich gemacht habe, waren die härtesten bisher. Ich war auch in der Triathlon-Nationalmannschaft von Hongkong und bin für sie bei internationalen Rennen angetreten.

Wie viel Training ist nötig, um sich auf einen Triathlon vorzubereiten und wie sieht eine Trainingseinheit aus?

Die Teilnahme an einem Triathlon erfordert jeden Tag harte Arbeit und Training. Nicht in allen Disziplinen, sondern z. B. morgens ein hartes Schwimmen und nachmittags einen leichteren Lauf absolvieren.

Haben Sie einen professionellen Trainer an Ihrer Seite?

Ja, ich arbeite mit Brett Sutton, der einer der besten Triathlon-Trainer weltweit ist und mit mehreren preisgekrönten Sportlern wie Nicola Spirig zusammenarbeitet. Brett hat einen einzigartigen, eher militaristischen Trainingsstil und weiß genau, was das Beste für mich ist.

Aufgrund seiner Höhenlage ist das Engadin einer der besten Orte der Welt für AusdauertrainingReiny

Ist es schwierig, Ihr Hobby und die Schule zu jonglieren? Was lernen Sie beim Triathlon für die Schule und das Leben?

Man braucht einen starken Verstand und ein gutes Zeitmanagement, um in beidem erfolgreich zu sein. Aber am wichtigsten ist meiner Meinung nach, dass man Spaß an dem haben muss, was man tut, und dann bereit sein muss, hart dafür zu arbeiten. Vor allem im IB, wo man selbst entscheiden kann, welche Fächer man belegen möchte: Ich habe mir das ausgesucht, worin ich gut bin, und jetzt macht es mir Spaß, mich für die Schularbeit anzustrengen.

Könnten Sie sich vorstellen, Triathlon professionell zu betreiben?

Ich will die Idee nicht ganz ad acta legen, aber ich will auf jeden Fall erst einmal meinen Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik machen.

Haben Sie eine Triathlon-Erinnerung, auf die Sie besonders stolz sind oder über die Sie sich freuen?

Ich erinnere mich daran, wie ich im Alter von 16 Jahren meinen ersten halben Iron Man beendet habe, was mich glücklich und stolz gemacht hat. Meine jüngste Erinnerung ist das Training mit Brett Sutton und Nicola Spirig in diesem Sommer. Ich war ihr sogenannter "Pace Maker", was bedeutet, dass ich vor ihr lief und die Geschwindigkeit und Zeit kontrollierte. Als sie später bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille gewann, hatte ich das Gefühl, dass, auch wenn es nur ein Prozent war, dieses eine Prozent mein Beitrag war. Reiny-Zuoz-Artikel

Geschrieben von

Lyceum Alpinum Zuoz

Lyceum Alpinum Zuoz

Das Lyceum Alpinum Zuoz, gegründet 1904, ist ein internationales Schweizer Internat in einer spektakulären Alpenlandschaft in der Nähe von St. Moritz, Schweiz. Der Lyceum-Campus befindet sich auf einem weitläufigen Gelände mit eigenen Sportplätzen mit Blick auf das Alpendorf Zuoz. Im Jahr 2004 feierte die Schule ihr 100-jähriges Bestehen. Unsere Schulphilosophie basiert auf dem Respekt vor der Tradition, kombiniert mit Innovationskraft.